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Agrotherm XT

Referenz - Windy Oaks

Weingut Windy Oaks - Feinste Pinot Noirs und Chardonnays von der Central Coast in Kalifornien
Nach Jahren mit knappen Erträgen bei kontinuierlich steigender Nachfrage nach seinen exzellenten Weinen, begab sich Jim Schultze vom kalifornischen Weingut Windy Oaks auf die Suche nach Möglichkeiten oder Technologien seine Hektarerträge zu steigern. Stets dabei im Blick: sein nachhaltiger Anspruch beim Bewirtschaften seines insgesamt 12 ha großen Weinguts (Monterey AVA und Santa Cruz Mountains AVA) und der Herstellung von Weinen.

Nachdem er über das Thermaculture™ Verfahren von Agrothermal Systems (www.agrothermalsystems.com) in einem Fachmagazin gelesen und die Maschine AgrothermXT durch den Geschäftsführer Marty Fischer auf einer Messe erklärt bekommen hatte, erkannte er das Potential für seinen Betrieb.

Ich war fasziniert von dem Ansatz, dass ich durch ein einziges Behandlungsverfahren sowohl meine Erträge im Weinberg steigern kann als auch Einfluss auf die sensorischen Ausprägungen des Weins nehmen kann. Der Aspekt, dass ich gegebenenfalls auch noch die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln reduzieren kann, machte die Technologie noch zusätzlich interessanter.

Jim Schultze ließ sich die Nummer von einem Agrothermal Systems Kunden geben und hinterfragte diese Punkte. Ich dachte, wenn es tatsächlich so funktioniert, wie dieser Kunde berichtet, dann wäre bei einer Ertragssteigerung von 10-15% eine Amortisation der Maschine schon innerhalb eines Jahres realistisch machbar. Marty Fischer, Geschäftsführer von Agrothermal Systems, war beeindruckt von der Vorgehensweise Schultzes.
  Jim Schultze / Weingut Windy Oaks
Jim Schultze / Weingut Windy Oaks

Wir haben uns sofort gut verstanden und ich war begeistert von seiner unternehmerischen Denkweise. Er weiß, dass man offen für neue Ansätze bleiben muss und dass gute Argumente einfach zählen. Wir haben Windy Oaks in der AVA Santa Cruz Mountains besucht, bevor Schultze die Maschine kaufte. Als wir seine Weine probierten, waren wir beeindruckt. Es würde sicherlich eine Herausforderung werden, hier noch eine Verbesserung zu erreichen.
Schultze kaufte sich eine AgrothermXT und begann mit der Behandlung von vier Parzellen Pinot Noir und Chardonnay. Bereits nach wenigen Fahrten waren Schultze und seine Mannschaft mit den technischen Abläufen der Maschine vertraut und sicher im Umgang. Sie behandelten die Parzellen von der Blüte bis zu Véraison, ganz so wie Agrothermal Systems es empfohlen hatte. Bereits optisch bekam ich den Eindruck, dass hier die Trauben fülliger waren als die unbehandelten Reihen, beobachtete Schultze.

Jim Schultze und Marty Fischer in den Weinbergen von Windy Oaks
Jim Schultze und Marty Fischer in den Weinbergen von Windy Oaks

Zur Lese wollte es Jim Schultze dann ganz genau wissen und wertete die Erträge aus: Steigerungen zwischen 12-31%, also eine durchschnittliche Ertragssteigerung von 21%. Dies übertraf seine optimistischsten Erwartungen und rechtfertigte schon alleine die Investition in die Maschine. Auch Fischer ist zufrieden: Eine Woche vor der Lese war ich in den Weinbergen von Corralitos und konnte mich persönlich überzeigen: die Trauben waren größer und voller. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Beobachtungen, die wir in dieser Saison auch bei anderen Kunden machen konnten. Uns freut besonders der Return on Investment für Windy Oaks. Bei einem Pinot Noir, der für 50 Euro aufwärts pro Flasche verkauft wird, bedeutet diese Ertragssteigerung einen finanziellen Erfolg und das ist schön zu sehen.

Anfang Februar 2017 war es dann soweit: Jim Schultze und sein Kellerteam trafen sich mit Philip Goodband, Master of Wine, und Marty Fischer zu einer Blindverkostung der verschiedenen Pinot Noirs und Chardonnays aus den Test- und Kontrollparzellen. Die Versuche mit der Thermaculture Behandlung fanden auf Ertragsanlagen von jeweils einem halben Hektar Größe statt. Dabei wurde darauf geachtet, dass Test- und Kontrollreihe identisch in Bezug auf Rebsorte, Unterlage und Klonauswahl sind. Bei der Lese wurden die Trauben separat in Bütten gesammelt, aber wurden auf die gleiche Weise als ganze Traube oder entrappt vergoren und es wurde die gleiche Hefe verwendet.

Die Unterschiede waren eindeutig. Die Weine sind zwar noch sehr jung, aber man kann bereits jetzt erkennen in welche Richtung sie sich entwickeln. Wir stimmten zu 100% darin überein, dass die Weine aus den hitzebehandelten Reihen mehr Frucht zeigen, sehr körperreich sind, ein volleres Mundgefühl und einen schöneren Abgang haben. Ich war überrascht von der Übereinstimmung der Verkostungsteilnehmer und auch über die Weine aus den verschiedenen Parzellen. Bei der Anzahl an Parzellen und daraus resultierenden Weinen kann das kein Zufall mehr sein. Ich bin überzeugt, dass die Hitzebehandlung einen besonderen Einfluss auf den Geschmack hat, schlussfolgert Schultze.

Goodband ergänzt: Paarweise Versuchs- und Kontrollweine zu verkosten - vinifiziert nach verschiedenen Herstellungsmethoden - und dann über alle hitzebehandelten Proben verbesserte Eigenschaften festzustellen, verstärkt meine Meinung, dass Thermaculture die Terroir Ausprägung der Weine unterstützt.

Marty Fischer überrascht das Ergebnis nicht: Landläufig herrscht die Meinung, dass eine Ertragssteigerung unweigerlich zu Lasten der Weinqualität geht, aber wir haben gegenteilige Erfahrungen gemacht. Die Hitzebehandlung schockt die Rebe und wir erhalten höhere Werte an Phenolen und Antioxidantien als Resultat. Wir haben auch schon 35% höhere Erträge verzeichnet und der daraus ausgebaute Wein wurde in Blindverkostungen gegenüber den Kontrollparzellen durchgängig bevorzugt." 21% Ertragssteigerung und verbesserte Weincharakteristika aus diesen Trauben überzeugen Schultze von der Wirksamkeit einer Thermaculture Behandlung.

Jim Schultze / Weingut Windy Oaks   Weingut Windy Oaks


Für die Saison 2017 plant Jim Schultze somit nun die 6,5 ha Weinberge, die in Corralitos liegen, mit Hitze zu behandeln und wird in einer Versuchsparzelle komplett auf Pflanzenschutzspritzungen verzichten. Wenn ich hier Erfolge sehe, werde ich darauf aufbauen und bis an die Grenze gehen, um zu schauen, wie wir Spritzungen auf ein Minimum reduzieren können. Neben Ertragssteigerungen wäre der Pflanzenschutzaspekt ein wichtiger Zusatznutzen.

Laut Fischer war sein Unternehmen ursprünglich nur fokussiert auf Schädlingsbekämpfung, aber besonders in kühlgemäßigten Klimazonen ist eine Kontrolle sehr herausfordernd. Nach mehreren Versuchsjahren kristallisieren sich nun zwei Behandlungsverfahren heraus. Diese werden zurzeit in Neuseeland erprobt. Wenn sie dort funktionieren, dann auch auf jeden Fall in Kalifornien.

Mit Blick auf die Zukunft sieht Jim Schultze viele Vorteile, die sowohl mal mehr als auch mal weniger handfest und greifbar sind, von denen er profitieren kann. Eine Ertragssteigerung, weniger Pflanzenschutzmitteleinsatz, die Möglichkeit mit der Maschine nach Regen auch durchzufahren und die Laubwand zu trocknen, dies alles unterstützt den nachhaltigen Anspruch, den er für Windy Oaks als Marke anstrebt.

Nachhaltiges (Be-) Wirtschaften ist für uns sehr wichtig und wir möchten diese Philosophie für unsere Weinkunden sichtbar machen. Die Hitzebehandlung mit der AgrothermXT kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Konsumenten werden unser Engagement honorieren.

Jim Schultze
Eigentümer und Winzer des Weinguts Windy Oaks (Corralitos in Kalifornien/ USA)
www.windyoaksestate.com

Agrotherm XT
Judy und Jim Schultze / Weingut Windy Oaks

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